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Der Smoothie ist die Atombombe für die Leber“, war nur eine der markanten Aussagen von Dr. med. Thomas Kuhn vor rund 20 Familienunternehmern bei seinem Vortrag Mitte Oktober im WAC in Stuttgart.

Dr. Kuhn, der in einer eigenen Praxis in Stuttgart als Gynäkologe arbeitet, lebte vor seinem Medizin-Studium im Kloster. Dort lernte er viel über Kräuter und alternative Behandlungsformen von Krankheiten. Nach dem Studium und der Ausbildung zum Facharzt wechselte er in den Bereich der Onkologie. Dort wurde ihm be­wusst, dass ohne richtige Ernährung keine sinnvolle Therapie möglich ist. Diese Erkenntnis entwickelte er wei­ter und sagt heute: „Über die Hälfte aller Krankheiten können mit der richtigen Ernährung geheilt oder gelindert werden oder sie treten erst gar nicht auf“ „Preavaris“ nennt Kuhn seine Firma, mit der er Unternehmer und an­dere Stress geplagte Menschen berät. „Ausgefeilte Diagnostik persönlicher und technischer Art helfen dabei“, wie er bei seinem Vortrag betonte. Eigentlich würden alle Menschen an Stress leiden, umso bemerkenswerter sei es, dass 90 Prozent der neuen Patienten sagen würden, dass sie keinen Stress hätten. „Das Blutbild sagt da meist etwas anderes“, so Kuhn. „Stress hat verschiedene und sich überlagernde Ursachen, exemplarisch seien genannt: finanzieller Druck, Schlafmangel, schlechte oder unregelmäßige Ernährung, permanenter Zeitdruck, zu wenig Entspannung, Zucker, koffeinhaltige Getränke, Weißmehlprodukte oder Konflikte“, unterstrich der Experte. Körperlich führe Stress zur Ausschüttung von Botenstoffen, etwa Dopamin, Adrenalin, Serotonin, und diese wiederum hätten Folgen wie die Erhöhung von Reaktionsvermögen, Atemvolumen, Muskelkraft, Herzschlag, Wachsamkeit, Motivation, Energie oder die Absenkung von Immunreaktionen. Und genau hier zeige sich die Wichtigkeit des Themas Ernährung als Förderer von Gesundheit oder Krankheit. Unter anderem ging der Arzt auch auf die nachteiligen Wirkungen einer fett- und zuckerhaltigen Nahrung ein und zeigte Wege zu einer ausgewogenen Ernährung auf ■

TEXT UND FOTO ANDRE BARTEL

QUELLE: DIE NEWS 12/2017 Seite 48

 

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